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Was ist geriatrisches Assessement?

Wer hat nicht schon mal im Leben etwas vergessen? Das ist völlig normal und ist eigentlich nur ein Zeichen dafür, dass man überlastet ist, dass sich der Geist als Schutz auf das Wesentliche beschränken muss und dass das Gehirn in eine Art „Notlauf“ schaltet.

Je älter man wird, umso leichter ist man überlastet, was dann zu einer Häufung von Vergessen führt. Aber was passiert, wenn die einfachsten täglichen Dinge nicht mehr geregelt werden können? Wie beginnt eine Demenz? Was sind die ersten Anzeichen und wie kann man sich davor schützen?

Es gibt einfache Testverfahren, mit denen eine Demenz erkannt werden kann. Ist eine Demenz erst einmal erkannt, kann man dagegen auch etwas machen!

Um im Falle einer beginnenden Demenz die geistigen Defizite auszugleichen, gibt es außer Gedächtnistraining und gezielter Schulung auch die Möglichkeit, Medikamente zu geben. Diese Medikamente sind nicht zur Beruhigung, sondern sie können zumindest einen Teil der Defizite beseitigen, oder sie können die Angst und Aggression nehmen, die Patienten mit Demenzen oft quälen. Die Pflege zum Beispiel wird dann häufig nicht mehr so störend empfunden.

Eine Demenz mag eine unheilbare Erkrankung sein, aber wir können ihr heute trotzdem entgegentreten, sie aufhalten oder zumindest so weit verzögern, dass die Patienten auch im hohen Alter noch einigermaßen körperlich und geistig rege bleiben.

Trauen Sie sich deshalb, über Ihre Erkrankung offen zu sprechen, oder lassen Sie zu, dass Ihre Angehörigen mit Ihrem Arzt darüber sprechen dürfen!

  • erstellt am: 12.10.2010 zuletzt aktualisiert am: 12.06.2012
  • Autor: Dr. Hans-Joachim und Claudia Willerding